Langbahn GP und Einzug ins EM Finale!

13.05.2018 Max Dilger 1404

Der erste Lauf zur Langbahn Weltmeisterschaft fand in Herxheim statt. Max Dilger hatte wie bereits im letzten Jahr eine Wild Card des Veranstalters bekommen. Das Training fand bereits am Vortag bei sommerlichen Temperaturen statt. Das Startbandtraining konnte Max Dilger gewinnen und das Motorrad war gut abgestimmt. Über Nacht zogen schwere Gewitterwolken auf und heftiger Regen begann.

Durch den Regen war die Bahn sehr nass geworden und war mit den Trainingsbedingungen des Vortages nicht mehr zu vergleichen. Doch das machte Max Dilger nichts aus. Gleich im ersten Lauf gewann er den Start und musste nur Romano Hummel vorbeiziehen lassen. Nach gutem Start im zweiten Lauf wurde Dilger von seinem Vordermann abgestrahlt und konnte nichts mehr sehen. Dabei fuhr er neben die Streckenbegrenzung und wurde disqualifiziert. Im dritten Lauf dann wieder ein guter Start des Badeners und er kam als zweiter aus der Startkurve heraus. Musste dann aber noch einen Platz abgeben und kam als 3 ins Ziel. Vom  äußeren Startplatz misslang der Start völlig und Max Dilger musste dem Feld Hinterher eilen. Durch den Strahl der Gegner musste Max 3 Runden ohne Brille fahren und konnte den 4 Platz noch ins Ziel retten.  Vor dem letzten Vorlauf standen nur 6 Punkte auf dem Konto und somit mussten dringend weitere Punkte eingefahren werden. Dilger zeigte im letzten Vorlauf das er im Feld der weltbesten Fahrer vorne mitfahren kann und wurde Laufzweiter, noch vor dem amtierenden Weltmeister Tresarrieu. Neun Vorlaufpunkte reichten  um das Halbfinale zu erreichen.

Bei der Wahl der Startplätze fürs Halbfinale blieb für Max Dilger nur der ungeliebte äußere Startplatz übrig. Von diesem Startplatz war er im Vorlauf nur sehr schwach gestartet. Doch der Lahrer zeigte sich Nervenstark. Mit einem Blitzstart zog er von außen an allen vorbei und setzte sich an die Spitze. Doch von hinten machten die Favoriten mächtig Druck. Ein kleiner Fahrfehler von Dilger in der Spitzkehre und er wurde auf den vierten Platz durchgereicht. Im Gesamtklassement erreichte der Wild Card Fahrer einen beachtlichen 8. Platz.

Nach dem Rennen war Max Dilger ein wenig enttäuscht. „Mit einem 8. Platz in diesem hochklassigen Fahrerfeld müsste ich eigentlich zufrieden sein. Doch heute wäre eine noch bessere Platzierung drin gewesen. Ich hatte fast immer sehr gute Starts, konnte diese aber nicht ins Ziel bringen. Da fehlt mir manchmal noch etwas die Erfahrung auf der Langbahn. Großen Dank an das City Team für die schnellen Motorräder“.

 

Von Herxheim ging es dann direkt weiter zur nächsten wichtigen Entscheidung. In Wittstock ging es im Semifinale um den Einzug für das Finale der Langbahn EM in Frankreich. Nur die ersten neun Akteure kommen weiter und das bedeutete ein Stück Arbeit, am Start waren 6 aktuelle GP Piloten. Ins Rennen startete er mit einem Laufsieg und das bedeuteten die ersten fünf Punkte und lies auf ein gutes Ergebnis hoffen. Im zweiten Durchgang reichte es dann mit Platz drei  für drei weitere Punkte. In Heat drei fuhr Max Dilger ein harten Fight doch es gab einfach kein Durchkommen und er musste sich mit Platz vier zufrieden geben. Das Weiterkommen war das Ziel und somit mussten im letzten Durchgang nochmals Punkte her. Der Start war perfekt und er konnte sich auf Position zwei einreihen und das bedeutete das die Qualifikation für das B Finale geschafft war. Aus diesem B Finale kommen nur die ersten beide in das Große Finale. In einem packenden Rennlauf schaffte ein souverän kämpfender Max Dilger auch diese Hürde und stand somit für das Finale fest. Ein erneut spannender Lauf brachte am Ende für ihn Platz fünf, doch mit dieser Platzierung hatte er erstmals den Einzug in das große Finale der Langbahn EM in Frankreich erreicht.

„Mit den Ergebnissen diese Woche können wir eigentlich zufrieden sein. Wir haben uns gesteckten Ziele mit dem Erreichen des Semifinales Beim GP und mit dem Einzug ins EM Finale geschafft. Aber ich bin mir auch im Klaren das ich durch einige Fehler Punkte habe  liegen gelassen. Daran muss ich unbedingt noch arbeiten.“ so Max Dilger

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