3 Tage, 3 Länder, 3 Rennen

17.07.2018 Max Dilger 412

Für Max Dilger stand ein weiteres, langes Rennwochenende an. Drei Rennen in drei Tagen und drei Ländern. Den Anfang machte der Grasbahnklassiker in Marmande, am Vorabend zum französischen Nationalfeiertag. Das Fahrerfeld war mit 8 aktuellen Langbahn GP Fahrern hochklassig besetzt. Max Dilger fand gut ins Rennen und konnte im ersten Lauf den zweiten Platz hinter dem bärenstarken David Bellego einfahren. In den Läufen zwei und drei kam der Sulzer nicht so gut vom Start weg und musste sich jeweils mit einem 4. Platz zufrieden geben. Die Strecke war schwierig zu fahren und die Ideallinie sehr weit außen, direkt an der Bande. Dies erforderte sehr präzises fahren und man durfte sich keine Fehler erlauben.

In den Läufen 4 und 5 lief es für den Deutschen wieder etwas besser und zwei dritte Plätze brachten die erforderlichen Punkte fürs Halbfinale. Im Halbfinale musste Dilger dann vom schlechtesten Startplatz starten und konnte diesen Nachteil am Start nicht mehr ausgleichen. Mit Platz 5 im Halbfinale war Schluss und im Gesamtklassement reichte es zu einem beachtlichen 9. Platz.

„Ich habe mit heute etwas mehr vorgenommen, konnte dies im Rennen aber nicht zu 100% umsetzen. Auf der Ideallinie zu fahren bedeutete heute sehr viel Risiko gehen zu müssen und ich wollte nicht alles riskieren, da noch zwei weitere wichtige Rennen in den nächsten Tagen anstehen.“ so Max Dilger nach dem Rennen. Anschließend ging es für Max Dilger schnell zum Flughafen nach Bordeaux um über Paris nach Berlin zu fliegen und weiter nach Güstrow auf die Speedwaybahn.

Die Zeit lief, denn er wollte pünktlich zum Training in Güstrow eintreffen, trotz dass er nur Reserve Fahrer beim Finale 2 zur Speedway Europameisterschaft war wollte er sich die Trainingszeit nicht nehmen lassen. 20 Minuten vor Trainingsbeginn war das Ziel erreicht. Das Team wartete schon mit den fertigen Motorrädern und es ging direkt raus zum Training. Bereits in Lauf drei wollte Max an das Startband, da Lindbäck für diesen Lauf wegen Startbandberührung ausgeschlossen wurde. Nun galt es für ihn eine gute Performance in diesem Lauf abzuliefern, was ihm auch sehr gut gelang. Er lieferte ein Schlagabtausch mit Kildemand und verpasste nur um Zentimeter Platz zwei. Leider blieb es für ihn der einzige Einsatz an diesem Abend. Gerne hätte ich das Feld hier noch etwas aufgemischt, so ein nicht ganz enttäuschter Max Dilger.

 

Nach mehreren Stunden Nachtfahrt kam das Team Dilger im Motorsportzentrum in Roden, Holland an. Es war alles angerichtet für den dritten WM Lauf der Langbahnserie. Durch zahlreiche Verletzungen aktueller GP Fahrer im Vorfeld rückte Max Dilger nach und durfte nach Herxheim seinen zweiten GP Lauf in diesem Jahr bestreiten. Die Sandbahn in Roden zeigte sich in einem guten Zustand.

Man durfte gespannt sein, wie gut Dilger die Reisestrapazen der letzten Tage wegstecken konnte. Im ersten Lauf musste der Sulzer vom schlechtesten Startplatz ran und machte seine Sache mit einem dritten Platz aber sehr gut.

Ein Blitzstart im zweiten Lauf brachte Dilger Eingangs der Kurve auf den zweiten Platz. Der hinter ihm liegende Shanes drückte aber mächtig aufs Tempo und schob sich noch vorbei, so dass ein weiterer dritter Platz hinzukam. Für das gesetzte Ziel Halbfinale mussten zwingend weitere Punkte eingefahren werden. Im dritten Lauf kämpften Dilger und Pijper mehrere Runden lang um die Führung, bevor der starke Holländer sich durchsetzen konnte und Dilger Zweiter wurde.

In Lauf vier wieder guter Start von Dilger, aber ein kleiner wackler in der Kurve und Shanes ging wieder an ihm vorbei. Ein Dritter Platz brachte aber weitere 2 Punkte. Im letzten Vorlauf bekam Dilger einen Sandstrahl vom Vordermann ab und musste während des Fahrens die Brille absetzen. Dadurch fiel er bis auf den 4. Platz zurück. Nach den Vorläufen standen für Max Dilger 10 Punkte auf dem Konto und er zog damit locker ins Halbfinale ein.

Im Halbfinale musste der Deutsche dann wieder vom schlechtesten Startplatz weiß das Rennen aufnehmen. Doch der Sulzer zeigte sich nervenstark und kam super vom Start weg. An Position drei liegend kämpfte er vier Runden mit dem dahinter liegenden Richard Hall um diesen Platz. Im Ziel hatte Dilger knapp die Nase vorne und wurde Dritter. Im Gesamtklassement bedeutete dies einen beachtlichen 8. Platz.

Nach dem Rennen zeigte sich Max Dilger nicht ganz zufrieden. „Ich kam heute sehr gut vom Start weg aber leider haben wir den ganzen Tag den Speed nicht richtig auf die Bahn bekommen. Mein Team und ich haben nach jedem Lauf das Bike in alle Richtungen verändert, aber  das hat nicht die gewünschte Veränderung gebracht. Mit den guten Starts hätte heute auf jeden Fall mehr drin sein können.

Max Dilger

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