Langbahn Wochenende im Norden mit vierten Plätzen

17.09.2018 Max Dilger 783

In Vechta wurde am Samstagabend das 50. Sandbahnrennen des AC Vechta unter Flutlicht vor 6000 Zuschauern veranstaltet. In einem stark besetzten Fahrerfeld musste Max Dilger von Beginn an den nötigen Speed auf die Bahn bringen und fleißig Punkte sammeln. Im ersten Lauf musste Dilger gleich gegen den amtierenden Weltmeister Tresarrieu ans Band und dieser war nach dem Start sofort an der Spitze des Feldes gefahren. Doch dahinter konnte sich der Lahrer an die zweite Position vor dem Youngster Shanes setzen. Dieser machte aber mächtig Druck und ging in der zweiten Runde außen vorbei und Dilger musste sich mit dem dritten Rang begnügen. In Lauf zwei dann ein eher mäßiger Start und auch in diesem Lauf konnte Shanes noch an Dilger vorbeifahren. Mehr als Platz vier war nicht zu holen und weitere wichtige Punkte gingen verloren. Im dritten und letzten Vorlauf stand Dilger gehörig unter Druck, um den Einzug ins Halbfinale noch schaffen zu können. Doch unter Druck fährt der Badener in dieser Saison besonders stark und ihm gelang ein exzellenter Start. Keiner konnte folgen und er setzte sich an die Spitze. Alle Überholversuche des zweiten Andrew Appleton scheiterten und Dilger konnte den Lauf gewinnen. Dadurch war der Einzug ins Halbfinale geschafft und wieder musste Dilger gegen Tresarrieu ran. Gleiches Bild wie im Vorlauf. Dilger knapp hinter dem Weltmeister, doch diesmal konnte er den zweiten Platz behaupten und sicher ins Ziel bringen. Vor dem Finale waren die Plätze eins uns zwei praktisch an Tresarrieu und Smolinski vergeben. Doch um den dritten Platz kämpften noch die drei Fahrer Stichauer, Appleton und Dilger. Im Finallauf kam Dilger schlecht vom Start weg und bog als Letzter in die erste Kurve ein. Doch der Lahrer packte sein Kämpferherz aus und versucht auf der ruppigen Bahn ganz innen Meter gutzumachen. Dies gelang ihm gut bis zur dritten Runde, bis er nach einem Aufsteiger Gas wegnehmen musste und entscheidende Meter verlor. In der letzten Runde dann ein Sturz von Richard Hall und der Schiedsrichter wertete den Lauf nach der 3. Runde. Zu diesem Zeitpunkt lag Dilger auf dem vierten Rang. Im Gesamtklassement bedeutete dies Platz 4, nur einen Punkt hinter dem Gesamtdritten. Ein zufriedener Max Dilger nach dem Rennen, „Nachdem es zu Beginn nicht so richtig gut lief, bin ich immer besser ins Rennen gekommen. Das Motorrad war schnell und die Abstimmung passte immer besser. Schade nur um den schlechten Start im Finale, hätte ich den etwas besser hinbekommen, dann wäre ich sicherlich auf dem Podium gestanden. Trotzdem bin ich mit dem vierten Platz in diesem stark besetzten Fahrerfeld sehr zufrieden.“

 

Anschließend ging es für das Team Dilger Racing weiter ins nahe Scheeßel. Die deutsche Meisterschaft fand wieder einmal auf einer schnellen 1000m Bahn statt. Mit viel Zuversicht ging Max Dilger an den Start, hatte er doch vor einer Woche auf der Langbahn in Pfarrkirchen einen tollen dritten Platz belegt. Doch das was in Pfarrkirchen noch hervorragend funktionierte, klappte auf dem Eichenring in Scheeßel nicht zu 100%. Im ersten Lauf konnte Max Dilger einen zweiten Platz einfahren, doch da konnte er schon feststellen, dass die nötige Motorenpower fehlte. Im zweiten Vorlauf kam ein dritter Platz hinzu. Im letzten Vorlauf dann ein guter Start und endlich der erste Laufsieg. Ab dem Halbfinale wurde dann mit 6 Fahrern gefahren und Dilger musste den überragenden Tebbe und Altmeister Diener ziehen lassen. Ein dritter Platz brachten aber weitere Punkte und vor dem Finale war der 3. Platz noch in Reichweite. Im Finale konnte der Lahrer den Speed der Besten jedoch nicht mitgehen und wurde nur Fünfter. Damit reichte es wieder nur zum undankbaren vierten Platz der Gesamtwertung der deutschen Meisterschaft. Ein dennoch nicht unzufriedener Max Dilger nach dem Rennen: „Heute hätte ich mehr Motorenleistung benötigt, um vorne mitfahren zu können. Fahrerisch konnte ich aber gut mithalten und das obwohl ich zum ersten Mal hier gefahren bin. Schlussendlich ist es ein guter vierter Platz bei einer deutschen Meisterschaft geworden und darüber sollte ich nicht ganz unzufrieden sein, aber es ist sicherlich auch noch Luft nach Oben.“

 

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